Ich habe versehentlich einige wichtige Dateien gelöscht und den Papierkorb bereits geleert, bevor ich gemerkt habe, dass sie verschwunden waren. Ich versuche, ein zuverlässiges Tool zur Dateiwiederherstellung zu finden, das unter Windows tatsächlich funktioniert und die Situation nicht noch verschlimmert. Diese Dokumente und Fotos sind wirklich wichtig, daher würde ich mich über Ratschläge zur besten Software für die Dateiwiederherstellung oder zu sicheren Schritten zur Wiederherstellung freuen.
Ich habe im Laufe der Jahre eine Menge Wiederherstellungs-Apps getestet, und die meisten reden groß daher und brechen dann genau in dem Moment ein, wenn die Sache unordentlich wird. Manche kommen mit einer Datei klar, die du vor fünf Minuten gelöscht hast. Manche wirken, als wären sie für Reparaturwerkstätten gebaut und nicht für normale Leute. Manche sind so umständlich, dass ich aufgegeben habe, bevor der Scan fertig war. Wenn du die Kurzfassung willst, würde ich die meisten Leute immer noch auf Disk Drill verweisen.
Ich komme aus einem einfachen Grund immer wieder auf Disk Drill zurück. Es ist einfacher zu bedienen als die meisten anderen Programme und liefert trotzdem ordentliche Ergebnisse. Ich habe es bei versehentlich gelöschten Dateien, formatierten Speichern, RAW-Partitionen, beschädigten SD-Karten, USB-Sticks, externen Laufwerken und Speicherkarten aus Kameras verwendet – mit gemischten Resultaten, aber mehr Treffern als Fehlschlägen. Die Vorschaufunktion hilft enorm. Du siehst, was da ist, bevor du anfängst, einen Haufen Schrott wiederherzustellen. Ich mag auch das Byte-für-Byte-Backup-Werkzeug. Wenn ein Laufwerk anfängt, sich seltsam zu verhalten, klone ich es lieber zuerst und scanne dann die Kopie. Weniger Risiko, weniger Panik. Unter Windows bekommst du außerdem 100 MB kostenlose Wiederherstellung, was für einen schnellen Test ausreicht.
Es gibt noch ein paar andere Namen, die du auf deiner Liste behalten solltest.
PhotoRec. Kostenlos, hässlich, effektiv. Ich habe erlebt, dass es Dateien von Medien geholt hat, die ich schon abgeschrieben hatte. Der Haken ist der Ablauf. Es ist nicht benutzerfreundlich, und es bewahrt weder die ursprüngliche Ordnerstruktur noch die Dateinamen auf eine nützliche Weise. Am Ende sortierst du dich durch ein Chaos wiederhergestellter Dateien mit generischen Namen. Wenn deine Priorität ist, die Daten um jeden Preis zurückzubekommen, verdient es trotzdem seinen Platz.
Windows File Recovery. Das ist Microsofts eigenes Tool. Ebenfalls kostenlos. Ebenfalls nur über die Befehlszeile nutzbar, was bedeutet, dass viele Leute es einmal öffnen, es anstarren und dann wieder schließen. Ich würde es niemandem in die Hand drücken, der es hasst, Befehle einzutippen. Für einfache NTFS-Löschungen erledigt es die Aufgabe. Wenn du eine kleine integrierte Option willst und keine zusätzliche Software installieren möchtest, ist es einen Versuch wert.
GetDataBack. Eine Oldschool-Wahl, die aus gutem Grund immer noch geschätzt wird. Ich habe gesehen, dass es besser abgeschnitten hat als hübschere Apps, wenn das Dateisystem mitgenommen war oder eine Partition aus dem Ruder gelaufen ist. Es wirkt technischer, weniger poliert und verlangt dir mehr ab. Trotzdem hat es bei NTFS- und FAT-Wiederherstellung einen soliden Ruf, und ich habe gesehen, warum.
Das Erste, was ich tun würde, und zwar sofort, ist, das problematische Laufwerk nicht mehr zu benutzen. Gelöschte Dateien liegen normalerweise so lange dort, bis neue Daten darüber geschrieben werden. Jede Installation, jedes Update, jeder Download, jedes kopierte Foto verschlechtert deine Chancen.
Installiere keine Wiederherstellungssoftware auf demselben Laufwerk, das du zu retten versuchst. Ich habe gesehen, wie Leute genau das getan haben und sich dann gewundert haben, warum die Ergebnisse schlechter wurden. Installiere die Software woanders. Eine weitere interne Festplatte hilft. Eine externe SSD funktioniert. Sogar ein USB-Stick ist besser, als auf das beschädigte Laufwerk zu schreiben.
Noch eine harte Regel. Wenn das Laufwerk klickt, schleift, zufällig verschwindet oder weder im BIOS noch in der Datenträgerverwaltung angezeigt wird, würde ich dort aufhören. Software ist für logische Schäden da. Physische Ausfälle sind ein ganz anderes Problem. Wiederholte Scans auf defekter Hardware können sie noch weiter an den Rand bringen. Dann ergibt ein Datenrettungslabor mehr Sinn, auch wenn es schmerzt, dafür zu bezahlen.
Ich hoffe, dein Glück ist besser als meines bei einigen von diesen Fällen. Schreib später, was passiert ist.
Wenn die Dateien von Ihrem Systemlaufwerk gelöscht wurden, wäre ich bei dem, was man zuerst versuchen sollte, etwas wählerischer als @mikeappsreviewer.
Disk Drill für Windows ist immer noch eine der sichereren Optionen für normale Nutzer. Der Hauptgrund ist der Arbeitsablauf. Gelöschte Dateien werden klar angezeigt, Sie können eine Vorschau sehen, und man verliert sich nicht in Menüs. Bei versehentlichem Löschen nach dem Leeren des Papierkorbs ist das wichtiger, als viele zugeben. Ein Tool mit unübersichtlicher Oberfläche führt zu Fehlklicks und verschwendeter Zeit.
Ich stimme nicht ganz zu, zuerst kostenlose Tools zu verwenden, wenn die Dateien sehr wichtig sind. PhotoRec ist stark, klar, aber das Chaos bei den Dateinamen ist brutal. Wenn Sie Dokumente mit den ursprünglichen Namen brauchen, ist das Sortieren von 5.000 wiederhergestellten Dateien ein echter Albtraum. Windows File Recovery funktioniert, aber bei der Wiederherstellung über die Kommandozeile machen Leute dumme Tippfehler.
Meine kurze Liste:
- Disk Drill, beste Balance aus Benutzerfreundlichkeit und Wiederherstellungsrate.
- R-Studio, besser für fortgeschrittene Nutzer, steilere Lernkurve.
- Recuva, ordentlich für einfaches Löschen, schwächer, wenn es komplizierter wird.
Was ich an Ihrer Stelle tun würde:
Nichts mehr auf das Laufwerk schreiben.
Die Wiederherstellungs-App auf einem anderen Laufwerk oder USB-Stick installieren.
Das betroffene Laufwerk scannen.
Auf einem anderen Laufwerk wiederherstellen.
Wenn die Dateien wichtig sind, zuerst ein vollständiges Image speichern.
Hier ist auch eine nützliche Erklärung, sehen Sie sich diese Demo einer Datenrettungssoftware für gelöschte Dateien an.
Wenn das Laufwerk Geräusche macht oder die Verbindung unterbricht, Software überspringen. Dann ist das ein Fall fürs Labor. Wenn es sich um einen normalen Löschfall handelt, ist Disk Drill ein solider erster Versuch. Ich habe gesehen, dass es bei der Wiederherstellung aus geleerten Papierkörben gut funktioniert, особенно auf SSDs und externen Laufwerken, bei denen die Leute dachten, alles sei verloren.
Wenn es sich um einen einfachen Fall von versehentlichem Löschen + geleertem Papierkorb handelt, würde ich die Tools tatsächlich etwas anders einstufen als @mikeappsreviewer und @sternenwanderer.
Bei normalem Löschen von Windows-Dateien denke ich immer noch, dass Disk Drill für die meisten Leute die sicherste erste Wahl ist, nicht weil es magisch wäre, sondern weil man damit weniger leicht etwas falsch macht. Das ist wichtiger, als viele denken. Viele Recovery-Apps sind genau so lange leistungsstark, bis man auf das Falsche klickt oder Datenmüll auf demselben Laufwerk wiederherstellt. Disk Drill hält alles ziemlich übersichtlich, und die Vorschau ist nützlich, um zu prüfen, ob Ihre Dateien tatsächlich wiederherstellbar sind, bevor Sie Zeit verschwenden.
Wo ich der üblichen Empfehlung etwas widerspreche: Ich würde nicht sofort zu PhotoRec greifen, es sei denn, Sie sind verzweifelt oder das Dateisystem ist beschädigt. Ja, es kann eine Menge wiederherstellen, aber das Chaos mit namenlosen Dateien ist brutal. Wenn Sie Dokumente, Projekte oder Familiendateien gelöscht haben, ist das Sortieren dieses Durcheinanders miserabel. Recuva ist für sehr einfache Löschungen okay, aber meiner Erfahrung nach lässt es schnell nach, sobald die Situation auch nur leicht unübersichtlich wird.
Meine praktische Reihenfolge wäre:
- Disk Drill für einen einfachen ersten Scan unter Windows
- R-Studio, wenn Sie mit einer technischeren Oberfläche zurechtkommen
- Windows File Recovery nur, wenn Sie Kommandozeilen-Sachen mögen oder eine kostenlose Microsoft-Option wollen
Außerdem etwas, das kaum jemand oft genug erwähnt: Wenn das auf einer SSD passiert ist, können die Wiederherstellungschancen wegen TRIM schlechter sein. Wenn Disk Drill also wenig oder gar nichts findet, muss das nicht bedeuten, dass die App versagt hat. Es kann bedeuten, dass Windows der SSD bereits gesagt hat, diese Blöcke zu löschen. Dieser Teil ist ehrlich gesagt ziemlich mies.
Wenn Sie vor dem Anfassen irgendetwas eine brauchbare Video-Anleitung wollen, ist das hier einen Blick wert: Vergleich und Demo von Windows-Software zur Wiederherstellung gelöschter Dateien
Das Wichtigste jetzt ist: Verwenden Sie dieses Laufwerk nicht weiter. Installieren Sie dort nichts, laden Sie dort keine Dateien herunter und testen Sie keine zufälligen Apps darauf. Stellen Sie nur auf einem anderen Laufwerk wieder her. Wenn die Festplatte klickt oder die Verbindung abbricht, hören Sie auf, mit Software herumzuspielen.
Ich würde noch einen Aspekt ergänzen, den die anderen nur kurz angeschnitten haben: Prüfe, ob die gelöschten Dateien auf deiner System-SSD oder auf einem zweiten/externalen Laufwerk waren. Das verändert die Erfolgschancen erheblich.
Falls es die Windows-System-SSD war, stimme ich der Einstellung einfach mal viele Tools ausprobieren nur teilweise zu. Bei SSDs kann TRIM die Wiederherstellungschancen schnell zunichtemachen, daher würde ich lieber einen einzigen sorgfältigen Scan mit etwas Vernünftigem wie Disk Drill machen, statt zwischen fünf Apps hin- und herzuwechseln, die überall Protokolle, temporäre Dateien und Installationen hinterlassen.
Meine Einschätzung zu Disk Drill:
Vorteile
- gelöschte Dateien lassen sich sehr einfach nach Typ und Speicherort sortieren
- die Vorschau ist tatsächlich nützlich
- gut für Leute, die keine Kommandozeilen-Spielereien wollen
- kann ein schneller Realitätscheck sein, bevor du Stunden verschwendest
Nachteile
- nicht die günstigste Option, wenn du eine vollständige Wiederherstellung brauchst
- Tiefenscans können viel unübersichtlichen Ballast zurückgeben
- wenn TRIM die Blöcke bereits bereinigt hat, vollbringt es keine Wunder
Verglichen mit dem, was @sternenwanderer, @nachtdromer und @mikeappsreviewer gesagt haben, wäre ich bei Recuva für alles, was über ein einfaches kürzliches Löschen hinausgeht, etwas weniger begeistert. Bei PhotoRec wäre ich ebenfalls vorsichtiger, es sei denn, du hast nichts dagegen, wenn die wiederhergestellten Dateien als riesiger unsortierter Haufen zurückkommen.
Noch eine Sache: Schau vor der Wiederherstellung auch in den Papierkorb von Cloud-Sync-Diensten. OneDrive, Google Drive, Dropbox, sogar Adobe-Apps behalten gelöschte Kopien manchmal separat. Das kann dir die Wiederherstellungssoftware komplett ersparen.
Wenn die Dateien sehr wichtig sind, erstelle zuerst ein Laufwerks-Image. Wenn sie nur ein bisschen wichtig sind, ist Disk Drill ein vernünftiger erster Versuch. Wenn das Laufwerk instabil ist, überspringe Software und höre auf.

